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Juliensblog schickt Gewerkschaft ins Gas

Faschismus ist in Deutschland populär. Folgende Aussage hat in den letzten 24 Stunden 35 188 Likes erhalten: „Vergasen sollte man diese Mistviecher. Wisst ihr noch wie die Juden nach Auschwitz transportiert wurden? Man sollte die Zugführer alle da hinbringen. Ich fahr auch den Zug und zwar umsonst. Und werde nicht einmal streiken. “ Nach längerer Abstinenz expliziter Statements zu massenmedial aufbereiteten gesellschaftlichen Konflikten, beantwortet Julien in klassisch menschenverachtender ‚Hateblog‘-Manier den Aufruf nach mehr Lebensqualität mit Massenmord. Diese Antirationalität ist an Gefährlichkeit, Dummheit und Ideologie kaum zu übertreffen und reiht sich in die unsäglich widerliche Runde um Ken Jebsen, Jürgen Todenhöfer, Jürgen Elsässer, Jan Leyk und Friedrich August von Hayek ein.

Das deutsche Wesen wird von schmarotzenden, streikenden Verrätern erwürgt: Deutsche wehrt Euch!

Was ist geschehen, dass der ambitionierte, rechtspopulistische Nachwuchs-Meinungsführer Julien sich gezwungen sieht, seine wutbürgerliche Stimme erneut zu erheben, um mit seinem als Satire getarnten Faschismus erneut Geld und Klicks zu generieren? Sein geliebtes „Deutschland“ ist in Gefahr! Oh, nein, nicht schon wieder! Es wird nämlich von „diesem Drecksverein„, einer „Hurensohnarmee„, einem „Zusammenschluss aus Hurensöhnen„, „Mistfotzen„, „Mistviechern„, „undankbaren Drecksbastarden„, „irrelevanten Spasten„, „austauschbaren Nullnummern“ und „jämmerlichen kleinen Nuttenkindern“ durch brutales Herumsitzen „erpresst„.

Die Rede ist von der GDL, die seit einiger Zeit den Versuch unternommen hat, bessere Verträge für ihre Mitglieder zu erreichen. Hierbei kam es zum Konflikt, da das Interesse der Deutschen Bahn darin liegt so wenig Lohn wie möglich zu bezahlen und soviel Profit wie möglich zu erwirtschaften, was jeder Konzern auf der Welt so hält. Bedauerlicherweise werden Streiks sehr selten ausgeübt, obwohl sie in der Historie zu kürzeren Arbeitszeiten, weniger Belastungen und Erkrankungen durch die Arbeiterei und schlicht mehr Lebensqualität geführt haben. Das Lohnniveau stagniert in Deutschland seit mehr als 10 Jahren, obwohl die Inflation den Konsum verteuert.

Man ist es als Deutscher nicht mehr gewohnt, dass Arbeitsverweigerung stattfindet, dafür ist der Kadavergehorsam gegenüber der Lohnarbeit, der Nation, dem Kapital und dem Staat zu groß. Umso erfreulicher, dass es trotzdem geschieht, – wenngleich dies aufgrund der Natur der betroffenen Branche diverse Kunden betrifft. Kein Wunder also, dass Julien als nüchterner Vertreter des deutschen Kapitals Schaum vorm Mund bekommt und mal wieder die Endlösung der Verräter fordert, die sich an Deutschland vergreifen, weil sie nicht alles für ihre Nation opfern, denn es ist doch so: „Die einzigen die am Unternehmenserfolg teilhaben sollten sind diejenigen, die für den Unternehmenserfolg verantwortlich sind.“ Und wenn wir eines wissen, dann, dass die Arbeiter eben nicht die ganze Arbeit machen, sondern diejenigen, die die Arbeitsplätze besitzen!

Julien identifiziert die Lokführer einerseits als für Deutschland minderwertige („Ne‘ scheiß Toilettenfrau könnte den Knopf im Zug drücken.„) und daher zu ermordende Lohnarbeiter, weil sie nur einen Knopf drücken würden und weil sie streiken, – sich also als unrentabel oder nicht rentabel genug erweisen.  Und andererseits leidet Julien mit seinem Kadavergehorsam gegenüber dem Kapital und der Nation darunter, dass die GDL offensichtlich bessere Arbeitsverträge aushandelt als er je hatte, sonst würde er nicht erwähnen, dass er wesentlich mehr und vermeintlich härter arbeiten musste. Insofern spricht aus ihm ein explizierter Hass gegenüber jenen die weniger konformistisch agieren als er es tut. Deswegen stuft er sie in „Hurensohnarten“ ein, negiert ihre Menschlichkeit zu einem Agressor, zu einer Masse mit der man keinen Dialog, sondern gegen die man Krieg führt.

Wieso muss der Arbeitgeber irgendetwas außer auf euch zu scheißen?“ Tatsächlich hat der Eigentümer der Arbeitsplätze alle Machtmittel und behandelt die Lohnarbeiter wie „austauschbare Nullnummern„. Das einzige Mittel gegenüber der Übermacht des Kapitals überhaupt noch irgendeine soziale Errungenschaft zu erkämpfen ist der Streik und dieser wird von Julien als Erpressung erfahren, weil er auf der Seite des Kapitals und nicht auf der Seite der Menschen steht. Er ist völlig in der Irrationalität unserer gesellschaftlichen Verhältnisse aufgegangen und will alle ausrotten, die dies nicht sind. Er deklariert eine Gruppe als Sündenbock und will sie nach Auschwitz bringen, weil sie nicht bedingungslos wie Automaten im Sinne des Kapitalismus und des deutschen Volkskörpers funktionieren. Das ist Barbarei. Das ist Faschismus. Wenn sich einer „ficken“ soll, dann Juliensblog!

Solidarität mit der GDL

Der Skandal, dass aufgrund der Produktivitätssteigerungen der letzten Generationen längst eine radikale Arbeitszeitverkürzung möglich wäre, ohne dabei auf Wohlstand verzichten zu müssen, fällt völlig unter den Tisch. Faulheit, Muse, Freizeit sind keine verachtenswerten Aspekte unseres Lebens, sondern Grundelemente von Menschlichkeit und Lebensqualität, die letztlich auch für Zivilisation und Rationalität sorgen. Wer gegen den Streik ist, spricht sich hiergegen aus und verweigert der Erkenntnis Geltung, dass gegenwärtig ein ökonomisches irrationales Prinzip herrscht, welches permanente Verausgabung von Arbeitskraft für immer höhere Profite auf Grundlage der Vernichtung sämtlichen Lebens voraussieht und notwendig macht.

Mag die GDL nicht die Abschaffung des Kapitalismus zum Ziel haben, so versucht sie zumindest mit Reformen und den bescheidenen Mitteln des Arbeiterkampfes qualitative Verbesserungen der Lohnabhängigen zu erreichen. Das ist zu begrüßen, weil mehr Geld, mehr Freizeit zu mehr Raum und Lebensqualität führt, die auch das Potential steigern mehr über die Gesellschaft zu reflektieren und ihre immanenten Probleme anzugehen. Jede Gewerkschaft sollte sich ein Beispiel daran nehmen und häufiger streiken, um den Lohnabhängigen eine Steigerung ihrer Lebensqualität zu bieten, denn sie sind es, die tagtäglich ihre Lebenszeit und -kraft für die Profitmaximierung opfern, ohne dabei angemessen beteiligt zu werden, – was man nur als Ausbeutung und Betrug bezeichnen kann. Langfristig muss das Lohnsystem generell überwunden werden, da es aufgrund der Produktionsweise keinen gerechten Lohn im Kapitalismus gibt und für die Auseinanderentwicklung von arm und reich sorgt.

Als Randnotiz sei erwähnt, dass die Busfahrer sehr wohl gestreikt haben. Nämlich für 395 Tage vom 7. Januar 2005 an. Es ging damals um die Herweg-Busbetriebe in Leverkusen. Zudem ist die Polizei bereits auf Juliens faschistoide Hasstirade aufmerksam gemacht worden und wird wohl prüfen, ob Volksverhetzung vorliegt. Die mögliche Strafe zahlt er vermutlich wie Jürgen Elsässer aus der Portokasse, denn Hass auf Minderheiten und andere imaginierte Volksverräter ist hierzulande populär und monetär einträglich.

Update 1: Mittlerweile berichtet Spiegel Online, der Focus, der Kölner Stadtanzeiger, der Tagesspiegel, der Berliner Kurier, Netz gegen Nazis, das Ding, Radio Hamburg, Neues Deutschland, Vice, Zeit, Stern, Gulli, SWR3, RTL, Heute.at, Express, die Taz, die Berliner BZ, die Huffington Post, die PCWelt, die Wilhelmshavener Zeitung, die Neue Osnabrücker Zeitung, die InTouch, die Hamburger Morgenpost, die Junge Welt, Puls, Videolix, Rosenheim24, Scene-Gamers, Virtual Nights, News.de, HipHop.de, Rap.de, High5, Carta, Basic Thinking, W&V, Toypimp und TubeNow  auch über Juliensblog.

Update 2 Julien hat sich gegenüber der Berliner Morgenpost wie folgt gerechtfertigt: „Es ging eigentlich nur um die Korrelation zwischen den Zügen von damals und den Zügen von heute und das die Zugführer von heute zu Zugpassagieren von damals gemacht werden. Wahrscheinlich wäre es Strafe genug, wenn sie heutige Zugpassagiere wären, aber es ist halt völlig übertrieben dargestellt. Natürlich soll niemand vergast werden, auch wenn das Streikrecht vergewaltigt wird und Machtspiele gespielt werden. Die „Pointe“ in der es heißt, dass ich umsonst den Zug fahren würde OHNE zu streiken ist der Hauptgrund für das extreme Beispiel. Das soll schwarzer Humor sein. Jeder hat das Grundrecht zu streiken, aber 9 Mal!? Ich sehe da keine Verhältnismäßigkeit. Ein wirtschaftliche Schaden von 100 Millionen pro Tag, unzählige geprellte Leute und ein ganzes Land nahezu lahmzulegen, grenzt für mich an Terrorismus. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. JuliensBlog

Ganz unschuldig ging es Julien also darum, „die Zugführer von heute zu Zugpassagieren von damals“ zu machen. Waren die Juden für Julien im führeren Nazideutschland also nur ganz gewöhnliche „Zugpassagiere„? Dies kann man nur als Relativierung der Shoa bewerten. „Natürlich soll niemand vergast werden„, warum dann diese unmissverständliche Formulierung und Aufforderung:  „Vergasen sollte man diese Mistviecher„?

Das Streikrecht wird nicht „vergewaltigt„, es wird angewendet. Gesellschaft besteht generell aus „Machtspielen„, dazu muss man nicht Foucault sein, um das zu begreifen. Zumal Julien völlig die Kraftverhältnisse verdreht. Die Mächtigen sind jene mit dem Kapital im Kapitalismus, nicht jene, die kein Kapital haben und letzteres ist die GDL mit ihren Mitgliedern nunmal. Die „Pointe“ besteht nicht darin, dass Du, lieber Julien, „umsonst den Zug fahren würde OHNE zu streiken„, sondern, dass Du die Lokführer aufopferungsvoll ohne Entgeld in die Gaskammern bringen würdest. Denkt der Kerl eigentlich irgendeinen Satz von sich selbst zu Ende? Das ist nicht schwarzer Humor, das ist Faschismus.Obendrein setzt er den Kampf um besseren Lohn mit Terrorismus gleich, – so als ob die GDL die deutsche Variante vom islamischen Staat oder der RAF sei.

Update 3: Heise nennt ein paar Fakten zum GDL-Streik, die in diesem Watchblog bislang noch nicht gewürdigt wurden und zusätzlich die geringe Qualität von Juliens Beitrag bezeugen.

Update 4: Juliensblog gab aufgeregt ein Interview mit das Ding. Den Julienswatchblog-Kommentar dazu gibt es hier.

Update 5: Julien äußert sich auf seiner Facebookseite erneut: „Wie krass alle heulen ey. Lasst euch mal Eier wachsen… Immer diese politisch korrekten Gutmenschen. Passt auf, dass ich euch nicht mit ’nem Zug nach Auschwitz fahre 😀 PUSSYS“.

Abgesehen davon, dass er trotz zig Anzeigen und unzähliger Kritiken unbelehrbar erneut die Shoa zu einem Witz erklärt, wird die Begrifflichkeit „Gutmenschen“ bei Rechtsradikalen gern als ideologischer Code verwendet: „Laut einer von der Politologin Katrin Auer in der österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaft (ÖZP) publizierten diskursanalytischen Studie werden unter der Chiffre „pc“ (für engl. political correctness), für deren Aufkommen häufig „Gutmenschen“ verantwortlich gemacht würden, speziell in der politischen Rechten Themen benannt, über die man nicht mehr laut und öffentlich reden könne, ohne dem „Terror der Gutmenschen“ zum Opfer zu fallen. Die so ausgemachten „Gutmenschen“ würden dabei bildhaft oft keulenschwingend dargestellt. Die Rede sei von „Moralkeule“, „Rassismuskeule“, „Faschismuskeule“, „Auschwitzkeule“ und ähnlichem. So werde eine Feindbild- und eine Tabusituation geschaffen, in der insbesondere frauenfeindliche, rassistische und antisemitische Äußerungen als rebellisch und tabubrechend erscheinen. Der Begriff „Gutmensch“ wirke hier als Code, um in diesem Denkmuster sprechen zu können und verstanden zu werden, ohne die eigene Gesinnung deutlich formulieren zu müssen. Ein bekanntes Beispiel sei es, in antisemitischen Reden das Wort „Jude“ durch das Wort „Gutmensch“ zu ersetzen. Zuhörer, die sich gar nicht als Antisemiten verstünden, könnten diesen Reden bedenkenloser zustimmen.“ (Quelle: Wikipedia)

Update 6: Interessanter Kommentar von Marcus Staiger.

Update 7: Tolles Comic zu Juliensblog von Graphizzle novizzle.

Update 8: Toony scheint mit Juliensblog immer noch keinen Frieden geschlossen zu haben.

Update 9: Der offizielle Google-Sprecher Klaas Flechsig meint auf Twitter: „Danke für euer aller Feedback! Wir haben das Video noch einmal geprüft und uns nun entschieden, es in Deutschland zu sperren.

Gesamter Text des Videos:

„Am Mittwoch um 2 Uhr beginnt der nächste Bahnstreik. Ich bin vom Bahnstreik selber nicht betroffen, weil ich reich, gutaussehend und berühmt bin. Aber das niedere Volk muss unter diesem Drecksverein leiden. Das ist mir natürlich völlig egal, weil ich ich reich, gutaussehend und berühmt bin, aber es ist trozdem ein guter Grund um Leute zu beleidigen.

Wir wissen ja mittlerweile, dass die Bahn gar nichts mit dem Streiken zutun hat, sondern die GDL. Die GDL ist die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer. Also ein Zusammenschluss aus Hurensöhnen, die praktisch gar nichts machen aber dafür Geld haben wollen.

Das ist nichtmal Ironie. Jeder Busfahrer ist höher qualifiziert als diese Spasten. Und ich habe noch nie von einem Busfahrerstreik gehört oder davon das die mehr Geld haben wollen. Lokomotivführer denken aber in ihrem dämlichen Spatzenhirn das sie genauso krass sind wie Flugzeugpiloten und das sie deswegen auch genauso viel verdienen müssten.

Nur mal kurz zum Verständnis: Jemand nimmt einen Job an und weiß genau wieviel er verdient und wieviele Stunden er arbeiten muss. Er ist auch damit einverstanden, weil er ja einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Aber dann beschliesst er hinterher einfach sich mit ein paar hundert anderen Mistfotzen zusammenzutun, die auch alle einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, wo ihre Vergütung drin stand und wieviele Stunden sie arbeiten müssen, um dann gemeinsam dem Arbeitgeber unendlich vielen Streiks zu erpressen, um mehr Geld herauszuholen und dafür auch noch weniger Stunden in der Woche arbeiten zu müssen. Und das ganze passiert nicht irgendwo in Hurensöhnistan, sondern in Deutschland.

Der Streikaufruf sieht folgendermaßen aus ‚Die GDL ruft hiermit alle Bereitstellsunglokomotivführer, Streckenlokomotivführer, Auslandslokomotivführer,‘ hier ist eine längere Liste mit praktisch allen Hurensohnarten dieses Landes ‚bei den Unternehmen‘ blabla ‚zu einem Streik. Der Arbeitgeber muss endlich mit uns über unsere Forderungen für alle unsere Mitglieder in den EVU verhandeln, wie zum Beispiel‘. Wieso muss der Arbeitgeber irgendetwas außer auf euch zu scheißen?  Ihr undankbaren Drecksbastarde sucht euch doch einen anderen Job, wenn ihr ein scheiß Problem habt!

Die Hurensohnarmee verlangt ‚Entgelterhöhung um fünf Prozent für die Laufzeit eines Jahres – wir wollen mehr Geld und eine faire Teilhabe am Unternehmenserfolg‘. Ihr seid austauschbare Nullnummern, völlig irrelevante Spasten. Jeder könnte diesen scheiß Job machen. Ne‘ scheiß Toilettenfrau könnte den Knopf im Zug drücken. Es läuft alles automatisch ihr Untergestalten. Die einzigen die am Unternehmenserfolg teilhaben sollten sind diejenigen, die für den Unternehmenserfolg verantwortlich sind. Und diese ganzen Streiks zerstören das Unternehmen seit Jahren. Ich versteh überhaupt nicht, warum überhaupt irgendwer Bahn fährt obwohl es Mitfahrgelegenheiten gibt.

Außerdem verlangt die Hurensohnarmee: ‚Erweiterung der Entgelttabelle um eine weitere Stufe ab 30 Jahren Berufserfahrung – wir wollen, dass unsere Erfahrung noch besser gewürdigt wird‘. Oh ja, stimmt! Einer der seit 30 Jahren einen scheiß Knopf drückt ist natürlich mehr wert, als einer der seit 5 Jahren einen scheiß Knopf drückt.

Eine weitere Forderung der Hurensohnarmee lautet: ‚Einführung einer Mitarbeiterbeteiligung – wir wollen am guten Wirtschaftsergebnis des Konzerns, zu dem wir täglich beitragen – beteiligt werden‘. Ich habe in meinem ganzen scheiß Leben noch nie so eine Dreistigkeit gehört. Die Bastarde wollen 5 Prozent mehr Geld und ab 30 Jahren Berufserfahrung noch mehr Geld und obendrauf Umsatzbeteiligung, also noch mehr Geld.

Und jetzt kommt das Geilste: Die Hurensohnarmee will eine ‚Herabsetzung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 38 Stunden‘. Ich habe in meinem ganzen verschissenen Leben noch nie einen Job gehabt indem ich weniger als 40 Stunden die Woche gearbeitet habe. Beim Fernsehen hatte ich mindestens 50 Stunden jede Woche, teilweise sogar 60 und diese jämmerlichen kleinen Nuttenkinder haben jetzt schon 39 Stunden in der Woche und wollen diese auch noch um eine Stunde reduziert bekommen und dazu noch 5 Prozent mehr Geld, mehr Geld mit 30 Jahren Berufserfahrung und eine Umsatzbeteiligung.

Vergasen sollte man diese Mistviecher. Wisst ihr noch wie die Juden nach Auschwitz transportiert wurden? Man sollte die Zugführer alle da hinbringen. Ich fahr auch den Zug und zwar umsonst. Und werde nicht einmal streiken.

Was unter diesen Forderungen steht, ist dann noch das i-Tüpfelchen: ‚Das letzte Angebot des Arbeitgebers vom 29. April 2015 war an Dreistigkeit schon schwer zu überbieten! Der Arbeitgeber hat es trotzdem geschafft!‘ Steht unter dem mit Abstand dreistesten Forderungen, die die Menschheit jemals gesehen hat.

Aber jetzt wo ich zum ersten Mal gesehen habe was die GDL verlangt, weiß ich, dass das mit den Streiks niemals enden wird, außer die werden alle komplett entlassen und ausgetauscht. Denn diese Forderungen sind absolut realitätsfern und die GDL soll sich ficken!“

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5 Kommentare zu “Juliensblog schickt Gewerkschaft ins Gas

  1. Pingback: “Auschwitz funktioniert doch gar nicht mehr” – Juliensblog im Interview | Julienswatchblog

  2. Diese „aufrechte“ Haltung mit Stock im Arsch ist einfach nur zum kotzen in diesem Land.
    Macht euch mal locker und heult nicht gleich jedes mal rum wenn das Wort Ausschwitz fällt.

  3. Der Verfasser dieses Beitrags hat definitiv kein Leben. Anders kann ich mir dieses Gehate und extreme Shit-storming nicht erklären.
    Wie langweilig ist einem Menschen solch einen Post zu verfassen über ein Video von einer Person die man nicht mag? Keine Freunde, die einem Zuhören? Anscheinend nicht.

  4. Pingback: Zeitgemäße Volksverhetzung: Freiheitsstrafe für Juliensblog | Julienswatchblog

  5. Pingback: Dorian der Ottonormalvergaser | Julienswatchblog

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